8 Tipps für die richtige Immobilienfinanzierung

Immobilienfinanzierung

8 Tipps für die richtige Immobilienfinanzierung

Wer eine Immobilie kaufen oder finanzieren möchte, muss die entstehenden Kosten sorgfältig abschätzen. Acht Tipps für eine gelungene Finanzplanung.

 

1. Nebenkosten einplanen

Neben dem Preis für die Immobilie müssen aber noch weitere Kosten berücksichtigt werden. So fällt beispielsweise eine Grunderwerbssteuer an. In Niedersachen beträgt dieser 5,0 Prozent. Auch der Grundbucheintrag kostet Geld. Fällig werden 0,5 Prozent der Kaufsumme. Bezahlt werden muss ebenfalls der Notar, der den Immobilienkauf begleitet. Er bekommt ca. zwischen 1 bis 1,5 Prozent. Zusätzlich wird meistens auch eine Maklerprovision fällig. Bei einer Immobilie, die 150.000 Euro kostet, summieren sich die Nebenkosten schnell auf bis zu 20.000 Euro.

2. Finanziellen Rahmen abstecken

Bevor Käufer  überhaupt damit beginnen, sich die Immobilienangebote anzusehen oder ein passendes Grundstück zu suchen, sollten sie ihren eigenen finanziellen Rahmen abstecken. Die Kernfrage: Wie viel Geld bekomme ich selbst zusammen, wie viel Geld muss ich mir bei einer Bank leihen? Dabei gilt: Ohne Eigenkapital geht nichts.

3. Günstigen Kredit aufnehmen

Steht das Budget, muss man sich um einen entsprechenden Kredit kümmern. Wichtig: Lasst euch mehrere Angebote machen um einen guten Überblick zu bekommen welcher Kredit für euch das richtige ist.

4. Zinsen festschreiben lassen

Da die Zinsen historisch niedrig sind, sollte man sie möglichst lange festschreiben lassen. Üblich ist ein Zeitraum von 10 Jahren.

5. Ausreichend Eigenkapital mitbringen

Grundsätzlich steht fest, je mehr Eigenkapital desto besser, denn das macht den Zinssatz für das Darlehen günstiger. Daher könne es auch ratsam sein, Geldanlagen- bis auf eine Sicherheitsreserve- flüssig zu machen. Denn Banken sind großzügiger, wenn die Immobilie nicht bis zum letzten Dachziegel beleiht werden muss.

6. Finanzielle Belastung an das Einkommen anpassen

Wie das Darlehen gestaltet sein soll, hängt stark von der persönlichen Lebenssituation ab. Es wird geraten, die monatlichen Belastungen nicht 30 bis 40 Prozent des Nettofamilieneinkommens zu übersteigen.

7. Staatliche Fördermöglichkeiten nutzen

Immobilienkäufer sollten auch versuchen die staatlichen Fördermöglichkeiten zu nutzen. Wer seine Immobilie besonders klimaschonend baut, saniert oder modernisiert, für den bietet die KfW zinsgünstige Kredite und Zuschüsse an. Das lohnt sich zwar, aber man sollte sich gut darüber informieren.

8. Geldreserven zurückhalten

Es wird geraten, dass etwa 10 Prozent des Gesamtvolumens nach dem Kauf noch übrig ist. Damit kann man unvorhergesehen Ausgaben, die eine Finanzierung schnell ins Wanken bringen gut ausgleichen.

 

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