Preisvergleich zwischen Miet- & Eigentumswohnungen

Preisvergleich

Preisvergleich zwischen Miet- und Eigentumswohnungen

Immobilien sind in vielen Städten teurer geworden – aber nicht überall gleichermaßen. Die Preisentwicklung hängt von vielen Faktoren ab.

Die Verkaufspreise von Eigentumswohnungen und die Nettokaltmieten stehen in enger Verbindung und sind stark abhängig von dem verfügbaren Einkommen und dem sogenannten „verfügbaren Eigenkapital“ der Haushalte einer Region. In ländlichen Regionen kommt es immer häufiger zu einem Preisverfall, während sich die Miet- und Kaufpreise in den Großstädten rasant entwickeln. Dies liegt vor allem an der höheren Attraktivität der Metropolen. Man ist hier  mobiler und kann den hohen Freizeitwert und die gute Jobs ideal miteinander verbinden. In München ist der Eigentumserwerb im Vergleich zur Miete besonders Kostenintensiv.

Käufer mussten 2014 rund 27 Jahresnettokaltmieten für eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert aufwenden. Der Quadratmeterpreis, den man 2016 für eine Eigentumswohnung in München bezahlte, war fünfmal höher, als der Quadratmeterpreis, den man in Gelsenkirchen zu zahlen hatte. Auch in Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Bonn und Dortmund waren rund 21 Jahresnettokaltmieten fällig. In Essen und Bremen hingegen reichten rund 13 bzw. 14, während Eigentümer in Essen und Bochum nur sieben Jahresnettokaltmieten zahlten. Die Entwicklungen auf dem Mietwohnungsmarkt und dem Markt für Eigentumswohnungen verliefen im vergangenen Jahrzehnt regional höchst unterschiedlich. Dazu trugen ökonomische und demografische Einflüsse der jeweiligen Stadt bei. Die Preisentwicklung wird außerdem durch den Standort und die Ausstattung der Immobilie beeinflusst.

Ob es die bessere Alternative ist, zu kaufen oder zu bauen, hängt von den Lebensumständen ab. Auch eine Immobilie zu mieten hat Vorteile: Sie sind nicht für die Instandhaltung des Hauses zuständig. Ist die Heizung nicht mehr funktionsfähig oder muss das Dach erneuert werden, ist der Vermieter verantwortlich. Des weitern sind Sie flexibel bei der Wahl ihres Wohnortes. Gerade für Menschen, die Wert auf Unabhängigkeit legen und flexibel bleiben wollen, kann eine Mietwohnung eine bessere Lösung sein.

Unter bestimmten Voraussetzungen lohnt es sich jedoch eher zu bauen als zu kaufen. Wer beispielsweise einen sicheren Arbeitsplatz hat und mindestens zehn Jahre am selben Ort bleiben will, wird in einer Eigentumswohnung wahrscheinlich glücklicher als in einem Mietobjekt. Dennoch machen Finanzierungskosten, Grunderwerbssteuer und Notargebühren rund 12 Prozent des Hauspreises aus. Aufgrund dessen werden 20 bis 35 Prozent Eigenkapital für einen sinnvollen Finanzierungsplan empfohlen.

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